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Schwarzbuch I, 2011
Schwarzbuch ll, 2011

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Gesundheitswesen

Auf Grund der Anzahl involvierter Akteure und der Vielfalt der Interessen, die sie treibt, ist das Gesundheitswesen ein vielschichtiges und zugleich undurchsichtiges Gebilde. Es ist auf Anhieb kaum möglich zu verstehen, welche Logik und Absichten sich hinter den zahlreichen Debatten und Reformen verbergen, die das Gesundheitswesen prägen.

Mit ihren Analysen zum Schweizer Gesundheitswesen verfolgt die AGGP drei Hauptziele. Zunächst einmal geht es ganz grundsätzlich darum zu verstehen was vorgeht. Auf diesem Orientierungswissen basierend gilt es in einem zweiten Schritt eine Position zu erarbeiten. Dies soll u.a. dem nicht-ärztlichen Gesundheitspersonal dazu verhelfen ein eigenes Profil in der gesundheitspolitischen Diskussion zu entwickeln. Da die Kritik an Glaubwürdigkeit einbüsst, wenn sie nicht andere Wege eröffnet, sollen Drittens Alternativen aufgezeigt werden. Damit kann eine Distanz zum heutigen Geschehen geschaffen werden. Weiter zeigt sich auch, dass andere Herangehensweisen an das Gesundheitswesen, seinen Problemen und Herausforderungen nicht nur möglich sind, sondern auch Lösungen bieten.

In der Folge werden unterschiedliche Themen und Problematiken aufgegriffen, die sich auf Grund ihrer Relevanz und Tragweite als Schlüssel zur Analyse des Gesundheitssystems anbieten. Mit dem Thema „Gesundheitspolitik“ werden die Prämissen und der Horizont des seit 40 Jahren anhaltenden Reformprozesses im Gesundheitswesen verortet. Entlang dem Begriff „Care“ werden die Besonderheiten der Dienstleistungen am Menschen erarbeitet und die Care-Ökonomie als Alternative zur allgemein rezipierten Gesundheitsökonomie eingeführt. Mit dem Begriff „Rationierung“ wird gezeigt wie das utilitaristische Denken im Gesundheitswesen Einzug findet. Die Aktivität des „Swiss Medical Board“ zeigt, wie Rationierung betrieben und gleichzeitig der Begriff „Rationierung“ sorgfältig vermieden werden kann.