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Archiv - Chronik

Keine Abwertung der Langzeitpflege – für eine Langzeitpflege mit Qualität

Pflegefachleute und Bewohnerinnen und Bewohner in den Alterszentren von Winterthur protestierten mit einer Kundgebung am 30. Januar 2014 gegen die städtische Sparpolitik.

Die Budgetkürzungen der Stadtregierung treffen den Bereich „Alter und Pflege“ überproportional. Das Pflegepersonal kämpft mit massiven Engpässen bei der Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner. Mit der Streichung von 13 Vollzeitstellen, ausschliesslich von Pflegefachleuten HF, im Juni 2013, hat sich die Lage massiv verschärft. Die Qualität der Arbeit ist merkbar beeinträchtigt und verunmöglicht eine fachlich angemessene und wirksame Betreuung. Wertvolles Fachwissen und Erfahrung gehen damit den Alterszentren verloren. Die Arbeitszufriedenheit sinkt, Krankheitsausfälle mehren sich und Kündigungen finden statt. Der massive Einschnitt geht nicht nur zu Lasten des Pflegepersonals, auch die Bewohnerinnen und Bewohner sind betroffen davon. U.a. ist der persönliche Austausch, zentral für eine hoch stehende Betreuung, auf ein Mindestmass reduziert und kann oft aus Zeitmangel überhaupt nicht erfolgen. Die Zufriedenheit der Bewohnenden und ihrer Angehörigen sinkt. Mehrmals intervenieren die Pflegefachleute auf die sich bemerkbar machenden Qualitätseinbussen mit Briefen bei Pflegeleitungen und beim Vorsteher des Departementes Soziales, Stadtrat Nicolas Galladé. Eine Antwort haben sie nie erhalten. Ein erster Erfolg ist erreicht. Die Forderung für eine Pflegefachfrau mit erweitertem Fachwissen (PEF) pro Wohngruppe wieder einzuführen, ist erfüllt worden. Um die Sicherheit und die hohe Qualität bei der Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner weiter zu gewährleisten übereicht an der Kundgebung vom 30. Januar 2014 die „Gruppe Langzeitpflege mit Qualität“ mit der AGGP einen offenen Brief mit sechs Forderungen (PDF) an Stadtrat Nicolas Galladé. Gleichzeitig übergeben sie demonstrativ die Verantwortung für die durch die die Sparpolitik entstanden Risiken.

Das Personal der Langzeitpflege fordert die Rücknahme der Streichung von 13 Fachpersonalstellen.
Offener Brief an Stadtrat Nicolas Galladé.


Liebe AGGP Interessierte

Das erste Team von


hat im Oktober 2014 seine Pilotarbeit aufgenommen. Einige vom AGGP-Vorstand sind zusammen mit weiteren Fachleuten im Curarete-Vorstand aktiv. Wir entwickeln das „Projekt Pflegen-Betreuen-Vernetzen zu Hause“ zusammen mit dem Team-vor-Ort.

Am besten schaust du die Homepage an.http://www.curarete.ch Da sind alle interessanten Infos zu finden, egal ob als Fachperson, mögliche Patientin oder möglicher Patient, Angehörige, Stellensuchende oder AGGP-Mitglied. Hier kurz die Eckdaten:

Verlinkung zur AGGP:
Das Projekt ist aus der Tagung „Spital statt Fabrik“ vom Februar 2012 entstanden ist. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kritisierten den einseitig fortschreitenden wirtschaftlichen und verwaltungstechnischen Ansatz, welche die stationäre und ambulante Gesundheits-versorgung beeinträchtigt und erschwert. Unter dieser Entwicklung leiden Betreuende und Betreute gleichermassen.
Das Konzept und deren Erfolge in den Niederlanden der Firma «Buurtzorg» zeigt eindrücklich, dass eine Organisation der Betreuungsarbeit notwendig und möglich ist, welche Betreuende und Betreute wieder als die massgeblichen Akteurinnen und Akteure betrachtet.

Interessiert, dich personell oder materiell an der weiteren Aufbauarbeit zu beteiligen? Melde dich bitte unverbindlich:

Verein Curarete
Sekretariat
Forchstrasse 19
8610 Uster / Schweiz
PC 85-280945-0
IBAN: CH62 0900 0000 8528 0945 0
http://www.curarete.ch